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Die Nassrasur-Anleitung

Die Drogeriemärkte sind voll von verschiedenen Produkten aus dem Bereich der Nassrasur. Fast bei jedem Menschen lässt sich Zuhause ein Nassrasierer finden. Eine wirklich ausführliche Anleitung zur Nassrasur lässt sich aber auf all jenen Produkten kaum finden. Dabei ist gerade bei der nassen Rasur wichtig, genauestens über die Vorgänge Bescheid zu wissen. Nur so lassen sich schließlich lästige und schmerzhafte Pickel bei der Rasur beheben und verhindern.

4 Tipps zur perfekten Nassrasur

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Damit dir bei der perfekten Nassrasur wirklich keine Missgeschicke passieren, haben wir dir vier wichtige Tipps, Tricks und Hinweise noch einmal zusammengestellt.

Erst gut vorbereiten

Die perfekte Nassrasur beginnt nicht erst, wenn man den Nassrasierer in die Hand nimmt. Schon zuvor sollte man die Haut bzw. die zu rasierende Stelle vorbereiten. Eine sanfte und schonende Nassrasur ist ausschließlich so wirklich möglich.

Kurze, aber bestimmte Züge

Es bringt nicht, einfach nur hin und her darauf los zu rasieren. Kurze, aber gewissenhaft durchgeführte Züge mit dem Nassrasierer im Gesicht schonen die Haut. So kommt es nicht so schnell zu Pickeln oder lästigen Rötungen.

Guter Schaum für gründliche Rasur

Oft legen viele Menschen gar nicht so viel Wert auf einen guten Rasierschaum. Dabei ist gerade der neben dem Wasser für eine perfekte Rasur absolut wichtig. Jener macht schließlich das Haar weich und sorgt für eine bessere Rasur.

Systemrasierer oder Rasierhobel?

Unsere Nassrasur-Anleitung mit wichtigen Tipps und Hinweisen eignet sich sowohl für die Rasur mit Systemrasierer als auch mit Rasierhobel. Dennoch musst du dich vor deiner Rasur für das für dich passende Werkzeug entscheiden.

Die Nassrasur-Anleitung gewissenhaft befolgen

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Nassrasur-Tutorial

Bei der Nassrasur berühren messerscharfe Rasierklingen die Haut. Gerade aus diesem Grund sollte man nicht einfach darauf los rasieren. Die richtige Vorgehensweise und Technik sind enorm wichtig. Nur so lassen sich lästige Pickeln und Rasurbrand nach dem Rasieren verhindern. Die Technik und richtige Vorgehensweise zu erlernen ist dabei gar nicht so schwer. Wir zeigen dir im Nassrasur-Tutorial, was du unbedingt bei der Nassrasur beachten solltest.

Der richtige Rasierschaum

Der Vorgang des Einseifens mit passendem Rasierschaum – ob mit Fingern oder lieber mit einem Pinsel – dient mehreren Zwecken: Es schmiert die Haut sozusagen, schützt sie und erweicht direkt die zu entfernenden Haare des Bartes bzw. der anderen Körperstelle. Schaum ist ein wirksamer Puffer zwischen der Klinge und der Haut. Diese zusätzliche Schutzschicht sorgt für eine angenehme Rasur. Es stellt auch sicher, dass die Klinge sanft über die Oberfläche, die rasiert wird, gleitet.

Altmodisch, aber effektiv: Der Rasierpinsel

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Rasierschaum ist wichtig

Um den reichhaltigsten Schaum, der möglich ist, zu erhalten, verwende am besten eine Rasierseife oder Rasiercreme mit traditionell hohem Fettgehalt und erzeuge diese am besten mit einem hochwertigen Rasierpinsel aus Dachshaar. Für Anwender, die bisher ausschließlich auf Dosen-Rasierschaum aus dem Drogeriemarkt setzten, klingt dies reichlich ungewohnt. Die Investition in diese Art des Schaumes und der dazugehörigen Anwendung lohnt sich aber definitiv. Wenn die jeweilige Rasierseife richtig geschlagen wurde, ist der von Rasierseife oder Cremes und Pinsel erzeugte Schaum mit Abstand der seifigste und viel besser im Vergleich zum Dosenschaum. Je reichhaltiger der Schaum, desto mehr wird die Haut geschützt und je angenehmer und hautnaher ist die Rasur. Fahre mit einem Rasierpinsel mit dem schäumenden Vorgang auf dem Gesicht und Hals fort und benutze nicht deine Finger: die Borsten des Pinsels wirken wie ein sanftes Peeling und wärmen die Haut, öffnen die Poren, erwärmen selbst auch den Schaum und weichen den Bart weiter auf. Die zusätzliche Wärme öffnet die Poren und Barthaare werden noch biegsamer. Die Borsten helfen auch dabei, die Barthaare aufzustellen, um den Kontakt der Klinge mit den Haarfollikeln zu erleichtern. Fülle das Waschbecken mit heißem Wasser und tauche den Pinsel etwa 15 Sekunden lang hinein. Alternativ hältst du die Bürste unter einem laufenden, heißen Wasserhahn. Streife am besten das überschüssige Wasser aus dem Pinsel nicht ab. Der Hintergrund ist, mit den Borsten des Pinsels so viel Wasser wie möglich aufzunehmen, damit es dein Gesicht gut anfeuchten kann und es während der Rasur geschützt ist. Führe die Borsten des Pinsels mit kreisenden Bewegungen über die Seife, um Schaum zu erzeugen. Je länger du „schlägst“, desto reichhaltiger der Schaum und desto mehr Schutz bietet er der Haut. Fünfzehn Sekunden sollten jedoch reichen.

Tutorial für richtige Rasierzüge

Tauche die Klinge in heißes Wasser und beginne die Rasur. Die Klinge sollte heiß sein, um das Schneiden zu erleichtern. Denke einfach daran, wie ein heißes Messer durch Butter schneidet. Und vergesse nicht die erste Rasur mit dem Strich zu tätigen wie wir es bei der Rasurvorbereitung herausgefunden haben.

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Zug für Zug zur perfekten Nassrasur

Jeder Mensch rasiert auf verschiedene Weise, sie beginnen also an verschiedenen Teilen des Gesichts. Wenn du versuchen möchtest, schlechte Gewöhnheiten hinter dir zu lassen, empfielt sich vor allem folgende Reihenfolge: Erstens, entferne mit dem Finger eine kleine Menge Schaum neben den Koteletten, um festzustellen, wo sie beginnen und wo sie aufhören. Richte dann die Klinge ans Ende der Koteletten und beginne die Rasur nach unten (also mit dem Strich). Wende dabei nur wenig Druck auf den Griff an und sorge für eine gleichmäßige, feste Bewegung. Zu viel Druck auf den Griff wird die Haut durch das Entfernen zu vieler Hautzellen reizen, auch eine gründlichere Rasur wird dadurch keineswegs gewährleistet. Achte besonders darauf, denn viele Irritationen und Rasurbrand tauchen nur wegen überhöhten Drucks auf.

Weder zu lang noch zu kurz

Rasierzüge sollten weder zu lang noch zu kurz sein. Wie die meisten Dinge im Leben, sollten sie einfach nur richtig sein. Auf Wangen und Hals ist etwa zwei Zentimeter eine gute Länge. Im Bereich Schnurrbart unter der Nase, ist normalerweise eine Abwärtsbewegung ausreichend. Du solltest am besten entlang deines Kinns eine gedachte Linie ziehen und das Gesicht vom Hals trennen. Die Rasur der Kinnlinie erfolgt mit kleinen Zügen über der Linie, dann kleine Züge darunter. Versuche bloß nicht, auf einen Schlag um die Kurve des Kinns herumzugehen, da so schnell Probleme und Irritationen aufkommen. Denke immer daran, die Richtung der Züge auf den Nacken und den unteren Halsbereich in Richtung des Striches anzupassen.

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Nicht zu fest aufdrücken

Spüle deinen Nassrasierer mit warmem Wasser gründlich ab, um überschüssige Haare, Schmutz und Seifenschaum zwischen den einzelnen Zügen zu entfernen. Da das Wasser im Waschbecken selbst seifig werden kann, ist heißes Wasser direkt aus dem Wasserhahn am besten.

Für eine noch gründlichere Rasur, seife das Gesicht und den Hals am besten neu ein. Rasiere mit extra sanften Zügen gegen den Strich, ausgehend von der Unterseite des Nackenbereichs und arbeite den Weg hoch bis zu den Wangen, dem Schnurrbart-Bereich unter der Nase und zum Kinn.